Aktuelles

Chancen und Risiken im Ehrenamt



Eigentlich sollte es schon gelaufen sein, wurde aufgrund der Corona-Krise allerdings abgesagt. Aber nun hat sich die Stadt Leverkusen doch entschlossen, STADTRADELN in diesem Jahr noch stattfinden zu lassen, und zwar vom 16. August bis zum 5. September. Machen Sie mit im großen gemeinsamen Team von St. Stephanus und St. Aldegundis im Sendungsraum Leverkusen West.
Der Name unseres Teams lautet: „Die Besten radeln im Westen – Traumpaar Aldephanus“. Unter diesem Motto nehmen unsere Kirchengemeinden St. Aldegundis und St. Stephanus an der diesjährigen Aktion teil.

Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wie kann ich mitmachen?

  • Registrieren Sie sich direkt in unserem Team jetzt schon und folgen Sie dem Link: zur Registrierung
    Hier sind die Kommune und das Team schon vorgewählt. Sollten Sie schon in den letzten Jahren einmal mitgemacht haben, können Sie sich mit Ihren alten Daten anmelden. Ab 16. August tragen Sie dann drei Wochen lang Ihre gefahrenen Kilometer online unter „Mein km-Buch“ ein. Sollten Sie kein Internet haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Pfarrbüro. Mit Ihrem Einverständnis werden wir die Anmeldung und die Eintragung Ihrer Kilometer für Sie übernehmen.
  • Sie haben keinen Tacho? Kein Problem – es gibt eine App, die Sie auf Ihr Smartphone herunterladen können unter:  Stadtradeln App  . Das STADTRADELN lebt prinzipiell vom Fairplay-Gedanken und der Ehrlichkeit der RadlerInnen.
  • Die genauen Spielregeln und vieles andere über die bundesweite Kampagne finden Sie auch auf der Internetseite stadtradeln.de

Warum soll ich mitmachen – und gerade beim Team der Kirchengemeinde?

  • Für den Klimaschutz: jeder Kilometer, den wir statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurücklegen, spart 139 g CO2. Als Christen zeigen wir unseren Respekt gegenüber der Schöpfung Gottes
  • Für unsere Gesundheit: frische Luft und Bewegung statt Automief und Herumsitzen – das tut dem Körper gut!
  • Für eine bessere Fahrradinfrastruktur: alle, die regelmäßig Rad fahren kennen die z.T. schlechten Wege und Bedingungen (über die Meldeplattform „RADar!“ kann man die Stadt Leverkusen übrigens direkt auf Missstände aufmerksam machen). Indem den Kommunen gezeigt wird, wie viele Menschen das Fahrrad benutzen, wird auch deutlich, dass es sich lohnt die Bedingungen zu verbessern.
  • Weil es Spaß macht: Fahrradfahren, ob im Alltag oder in der Freizeit macht Spaß, zeigen wir – als Christen – dass wir engagierte Menschen sind, die nicht nur beten, sondern auch konkret für den Klimaschutz eintreten und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.

Als Teamkapitänin beantworte ich gerne Ihre Fragen und helfe bei Problemen. Bitte schreiben Sie mir an koster.annette@t-online.de.

Über eine große Anzahl an Teilnehmenden würde ich mich sehr freuen!

Ihre Annette Koster



Hinweise zur Teilnahme an Gottesdiensten

Liebe Schwestern und Brüder,

im Stadtdekanat Leverkusen feiern wir ab dem 12. Mai wieder öffentliche Gottesdienste. Die Umstände, unter denen wir unsere Gottesdienste feiern dürfen, lassen jedoch keine wirkliche Freude aufkommen.

Zunächst mache ich Sie darauf aufmerksam, dass der Heilige Vater das Volk Gottes von der Sonntagspflicht bis auf weiteres befreit hat. Bitte wägen Sie daher selbst ab, ob Sie sich durch den Gottesdienstbesuch einer erhöhten Ansteckungsgefahr aussetzen möchten.

Von unseren Gottesdiensten sind ohnehin jene Personen ausgeschlossen, die sich unwohl fühlen bzw. Krankheitssymptome wie Husten, Fieber etc. aufweisen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Gottesdienste, die wir feiern werden, aufgrund der Sicherheitsbestimmungen zahlreiche Einschränkungen enthalten, die Sie bisher nicht gewohnt waren. Im Einzelnen sind dies:

  • Es wird für jeden Gottesdienst nur eine festgelegte Teilnehmerzahl zugelassen. Diese ist aufgrund örtlicher Gegebenheiten deutlich geringer, als Sie es bisher gewohnt waren. Sie müssen sich also vor dem sonntäglichen Gottesdienstbesuch telefonisch anmelden. Hierbei erfassen wir zunächst Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer. Sie erhalten dann eine Sitzplatznummer, ohne die Sie nicht in die Kirche eingelassen werden. Sie dürfen nur diesen für Sie reservierten Platz einnehmen.
  • Familien und Paare dürfen aufgrund organisatorischer Bestimmunen nicht zusammen sitzen, da sonst der Mindestabstand zu den anderen Gottesdienstbesuchern nicht gewährleistet werden kann.
  • Bitte kommen Sie frühzeitig, damit sich vor der Kirche beim Einlass keine Menschenansammlungen bilden können. Nach Beginn des Gottesdienstes dürfen wir keine Personen mehr einlassen.
  • Es besteht die Verpflichtung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • In den Gottesdiensten darf nicht gesungen werden.
  • Die Kommunion wird Ihnen stumm in den Sitzbänken gereicht – sie dürfen also nicht zum Kommunionempfang nach vorne treten. Die Antwort „Amen“ entfällt.
  • Es wird ausschließlich die Handkommunion gereicht.
  • Händeschütteln beim Friedensgruß hat zu unterbleiben.
  • Für die Kollekte stehen im hinteren Bereich Kollektenkörbchen bereit. Diese werden nicht durch die Bänke gereicht.
  • Bitte denken Sie daran, dass Sie zum Verlassen der Kirche erheblich mehr Zeit einplanen müssen. Aufgrund der Abstandsbestimmungen werden die Gläubigen von unseren Ordnern nacheinander Bank für Bank aus der Kirche gebeten.
  • Bitte husten und niesen Sie ausschließlich in die Armbeuge – nicht in die Hand.

Wenn Sie an den Sonntagsgottesdiensten teilnehmen möchten, so bitten wir Sie, sich zuvor telefonisch anzumelden.

Für den Bereich Wiesdorf, Bürrig, Küppersteg wählen Sie die Telefon-Nummer 0214-3 120 45 00.

Es gelten die Öffnungszeiten des Büros.

Bei Ihrem Anruf wird Ihnen eine Sitzplatznummer mitgeteilt, die Sie sich bitte notieren oder merken. Nur unter Nennung dieser Nummer erhalten Sie Einlass in die Kirche! Reservierungen nehmen wir jeweils bis Freitag, 12:00 Uhr entgegen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Reservierungen per E-Mail, Brief oder Anrufbeantworter entgegennehmen können.

Die Gottesdienste an Wochentagen sind von dieser Einlassregelung vorerst ausgenommen. In den Kirchen dürfen aber auch dann nur die gekennzeichneten Sitzplätze eingenommen werden.

All diese Regelungen sind nicht schön, ermöglichen es aber, das Infektionsrisiko zu minimieren. Daher sind diese Bestimmungen zum Wohle aller unbedingt einzuhalten. Personen, die diesen Regeln zuwiderhandeln gefährden nicht nur das Allgemeinwohl sondern auch die Möglichkeit, künftig Gottesdienste feiern zu dürfen.

In der Hoffnung, dass wir diese schwierige Zeit recht bald überwunden haben und wieder Gottesdienste in gewohnter Weise feiern dürfen, wünsche ich Ihnen Gesundheit und Gottes Segen.

Ihr

Peter Beyer, Pfarrer



Die Firmung 2020 fällt aus

Da wir nicht wissen, wie lange das Tragen von Mundschutz, die Abstandsregelung und das Versammlungsverbot bestehen bleiben werden und wir unsere Firmvorbereitung nicht immer weiter nach hinten verschieben oder absagen wollen, haben wir uns entschieden, die Firmfeiern für 2020 abzusagen. Im Jahr 2021 werden drei Firmfeiern in unserem Sendungsraum geplant.
Ganz herzliche Grüße an die Jugendlichen und ihre Familien und viel Vertrauen für die kommende Zeit wünscht im Namen unserer Seelsorger/innen

Diakon Christian Engels



Liebe Ehrenamtliche der Gemeinde,

ich möchte mich in diesen ungewöhnlichen Zeiten mit folgender Anfrage der Caritas an Sie wenden:

Kontakt halten – ein neues Projekt von youngcaritas

Zumindest solange es ein Betretungsverbot und enge Kontaktbeschränkungen gibt, werden Besucher_innen nicht in Altenheime kommen dürfen. Andere Kommunikationsformen werden wichtiger, aber nicht alle Angehörigen und nicht jede_r Pflegemitarbeitende ist mit Videotelefonie vertraut.

Da können wir helfen!

Über die Mailadresse kontakthalten@caritasnet.de erstellen wir einen Pool von Ehrenamtlichen, die telefonischen Support für Anfänger der Videotelefonie leisten können. Melden Sie sich selbst gerne, wenn Sie mitmachen möchten und sprechen Sie auch, wenn möglich, Menschen an, die sich gerne daran beteiligen würden.

Im nächsten Schritt können sich Angehörige und Pflegemitarbeitende an kontakthalten@caritasnet.de wenden, wenn sie Unterstützung beim ersten Videotelefonat benötigen. Wir bringen dann Hilfesuchende und Freiwillige zusammen.

Danke für Ihre Unterstützung! Wir hoffen sehr, so einen engeren Austausch zwischen Angehörigen ermöglichen zu können und das Einsamkeitsgefühl zumindest ein wenig zu lindern.

Ist das vielleicht ein Projekt für Sie, wo Sie gerne unterstützen möchten? Oder kennen Sie vielleicht jemanden, der genau das gerne machen würde?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Lennarz

Dr. Birgit Lennarz
Kath. Kirchengemeinde St. Stephanus Leverkusen Wiesdorf/Bürrig/Küppersteg
Forum Ehrenamt
Breidenbachstr. 9
51373 Leverkusen
Tel.: 01578 / 408 6551
Mailto: lennarz@stephanus-wbk.de



„Zeit für Menschlichkeit“ – ein Song gegen den Corona-Blues

Köln. „Wir sind uns näher als je zuvor“, heißt es im Refrain des Songs „Zeit für Menschlichkeit“ . Mehr als 20 prominente Musikerinnen und Musiker mit und ohne kölsche Wurzeln haben ihn gemeinsam aufgenommen. Die Idee hatten Jens Streifling (Höhner), seine Frau Lidia (Violine) und Bruno Schrage, Referent für Caritaspastoral beim Kölner Diözesan-Caritasverband. (Quelle: Erzbistum-Koeln)



„Veranstaltungsreihe – Chancen und Risiken im Ehrenamt“


Zum 01. September 2019 bilden die Kirchengemeinden St. Aldegundis & St. Stephanus einen Sendungsraum

Bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde unter Kardinal Höffner vor einem bevorstehenden Priestermangel gesprochen. Obwohl die Anzahl der in der Kirche tätigen Priester ein aus unserer heutigen Sicht paradiesisches Ausmaß angenommen hatte, bemerkte man mit Sorge, dass die Anzahl der Weihen langsam aber stetig zurückging. So wurden in den 80 er Jahren die ersten Gemeinden zusammengelegt. Kapläne, die bislang in nahezu jeder Gemeinde die Jugend betreuten, waren keine Selbstverständlichkeit mehr. Zum Ausgang des 20. Jahrhunderts war bereits klar, dass es bei diesen Zusammenlegungen nicht bleiben konnte. Um dem weiterhin steigenden Priestermangel entgegenzuwirken, wurden Kirchengemeindeverbände mit dem Zweck gegründet, dass die hierin zusammengeschlossenen Gemeinden miteinander kooperieren sollten. Wunschziel dieses Prozesses war die Fusion der betreffenden Gemeinden, die zum heutigen Zeitpunkt noch längst nicht in allen Bereichen unseres Bistums erfolgt ist. Das Wachsen des Priestermangels war aus unterschiedlichsten Gründen jedoch nicht aufzuhalten. Kardinal Meisner versuchte dem Problem entgegenzuwirken, in dem er in unserem Bistum Priester des neokatechumenalen Weges einsetzte und Geistliche aus dem Ausland anwarb. Ein Teil der ausländischen Priester lernte die deutsche Sprache schnell und integrierte sich, so dass sie problemlos in den Pfarreien unseres Bistums eingesetzt werden konnten. Der anderer Teil der Priester scheiterte jedoch; sei es, weil sie sich die nötigen sprachlichen Fähigkeiten nicht aneignen konnten, sei es weil sie mit der Mentalität der hiesigen Menschen nicht zurechtkamen. Kardinal Woelki entschied sich derweil für einen neuen Weg: der Schaffung von Sendungsräumen. In einem Sendungsraum bleiben die bisherigen Gemeindestrukturen erhalten; das heißt, jede Gemeinde hat ihren eigenen Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand und behält somit ihre eigene Verwaltungsstruktur. Lediglich die Seelsorgerinnen und Seelsorger werden unter der Leitung eines Pfarrers für alle Gemeinden ernannt. In unserem Fall werden ab dem 1. September die Kirchengemeinden St. Aldegundis mit den Ortsteilen Hitdorf, RheindorfSüd und Rheindorf-Nord und St. Stephanus mit den Ortsteilen Wiesdorf, Bürrig und Küppersteg in einem Sendungsraum mit 8 Kirchen und knapp 20.000 Katholiken in einem Sendungsraum zusammengefasst. Das neue Gebilde reicht im Westen von Leverkusen von der Grenze der Stadt Köln im Süden bis zur Grenze der Stadt Monheim im Norden. Diese Zusammenfassung verhindert jedoch nicht den zunehmenden Priesterschwund. Das Erzbistum Köln prognostiziert, dass in rund 5 Jahren für unseren Sendungsraum nur noch zwei Priester zur Verfügung stehen werden. Wir müssen diese Zeit also nutzen, um uns für die Zukunft so aufzustellen, dass die nötigen pastoralen Aufgaben zufriedenstellend erledigt werden können. Hierzu sind der gute Wille und die Bereitschaft zur Mithilfe eines jeden Gläubigen erforderlich. Unsere Kirche kann in der Zukunft nur noch dann und dort blühen, wo möglichst viele Menschen mithelfen, den Glauben erlebbar zu machen und Gemeindeleben mitzugestalten. Wir Seelsorgerinnen und Seelsorger bitten daher um ihre aktive Mithilfe. Wir freuen uns auf eine vielfältige Kirche, die von den unterschiedlichsten Ideenträgern vorangebracht wird und hoffen auf Ihr Gebet.

Peter Beyer, Pfarrer

Zusatzinformation zum Seelsorgeteam für den neuen Sendungsraum:

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger der Gemeinden St. Aldegundis mit den Ortsteilen Hitdorf, Rheindorf-Süd und Rheindorf-Nord und St. Stephanus mit den Ortsteilen Wiesdorf, Bürrig und Küppersteg werden unter der Leitung von Pfarrer Beyer für alle Gemeinden des neuen Sendungsraums ernannt.

Aus der Gemeinde St. Aldegundis sind das Pfarrer Peter Beyer, Kaplan Sebastian Anrady, Diakon Christian Engels, Gemeindereferent Antonino Rizza, Pastoralreferentin Judith Schellhammer, Diakon Herbert Schoennagel und Verwaltungsleiterin Christa Ring.

Aus der Gemeinde St. Stephanus sind das Pfarrer Dr. Antoine Cilumba Cimbumba Ndayango, Kaplan Tomasz Wojciechowski, Gemeindereferentin Petra Koch, Diakon Thomas Wentz, Pater Francis Mallya, Pastoralreferent Franz-Josef Ostermann.